Vorbereitungen
Man benötigt folgende Arbeitsmittel:
- Kundenkarte mit fortlaufender Kundenummer als Strichcode
- Anmeldeformular mit Datenschutz Zusage
- Kundeninfo mit Angabe Kundennutzen
Kundennutzen
Der Nutzen für den Kunden steht im Vordergrund des Informationsschreibens bzw. des Erstgepräches bei der Ausgabe der Karte.
- 3% Skonto auf Freiwahlartikel bei Barzahlung
- Bescheinigungsdruck<R>· am Jahresende für Krankenkasse und Finanzamt
- Golden Card"<R>· Einkaufen auf Kredit mit Monatsrechnungen für "gute" Privatpatienten
- Arzneimittelsicherheit:<R>· permanenter Interaktionscheck
- Informationen gemäß dem Patientenprofil
- andere Dienstleistungen
Einführung der Kundenkarte
- Die Verarbeitung Kundenkarte ist ein fester Bestandteil des PROKAS® Systemes. Bei jeder Abverkaufserfassung kann eine Kunde ausgewählt werden. Das System speichert alle vorliegenden Abverkaufsinfornmationen, wie Kunde, Bediener, Datum, Artikel, Preise usw. für einen beliebigen Zeitraum.
- Wird eine "neue" Kundenkarte an der Kasse gescannt, so wird der Kunde ohne eigentliche Stammdaten gespeichert, sodaß bereits der aktuelle Abverkauf in die Kundeninformationen eingeht. Der Kunde füllt das Antragsformular aus. Die Helferin erfasst die Kundendaten gesammelt zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt.Nun kann noch das Kundenprofil erfasst werden.
Erfassung des Kundenprofiles
- Das Gesamtkonzept basiert auf der Sammlung der Abverkaufsinformationen zum einen und der Erfassung eines Kundenprofiles zum anderen.
- Neben selbst gespeicherten Abverkaufs und Beratungsinformationen werden auch die Daten z.B. aus der PatientenChip-Karte in das Gesamtkonzept integriert.
- Das Kundenprofil wird bei Erstausgabe der Kundenkarte erfasst. Später im laufenden Beratungsgespräch wird es am Kassenbildschirm gepflegt.
- Das Kundenprofil ist die Voraussetzung für den "Beratungsmaßanzug".
Stammdaten
- Hier können alle Stammdaten, wie z.B. Änderungen der Anschrift, der Krankenkasse oder auch der Brefreiungsvermerk geändert werden.
- Dieser Teil enthält auch andere wichtige Hinweise, wie z.B. den durchschnittslichen Umsatz des Kunden (UMO).
Merkmale und Kundenprofil
- Merkmale können von der Apotheke frei gepflegt werden. Es sind Kennzeichen wie "Infos gewünscht", Zahlen-, Datums- oder Textfelder. Falls man nicht die strukturierten Krankheiten erfasst, können hier einfach auch Merkmale wie "Diabetiker", "Allergiker" usw. festgelegt werden. Nach Selektion dieser Merkmale sind dann Auswertungen, Listen oder Serienbriefe druckbar.
Dauermedikation
- Hier kann die Liste der vom Computer ermittelten Arzneimittel überarbeitet werden. Standardmäßig werden alle Arzneimittel aufgelistet, die der Kunde im letzten halben Jahr verordnet bekam. Dabei werden nur die Arzneimittel bestimmt, die für die Beratung relevant sind.




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